Stachelmohn

-Argemone mexicana

Trivialname: Stachelmohn
Botanischer Name: Argemone mexicana
Familie: Papaveraceae - Mohngewächse
   
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Namen und Synonyme
Stachelmohn, Chicalote, mexicanischer Stachelmohn, Fischkraut Teufelsfeige

Botanisch: Argemone mexicana, Argemone leiocarpa, Argemone mucronata, Argemone ochroleuca, Argemone spinosa, Argemone sulphurea, Argemone versicolor, Ectrus mexicanus und Papaver spinosum

Englisch: Prickly Poppy, Mexican Poppy, Devil´s Fig, Chicalote


Beschreibung
Der Stachelmohn ist eine einjährige Pflanze die eine Höhe von bis zu 1m erreicht. Er hat tief eingebuchtete grüne Blätter. Diese und auch der Stengel sind mit Stacheln versehen.

Zwischen Juli und September bilden sich die Blüten. Diese haben 6 gelbe Blütenblätter die die rote kreuzförmige Narbe umschließen. In den Tropen blüht der Stachelmohn das ganze Jahr.


Vorkommen
Der Chicalote ist in trockenen subtropischen Regionen Mittelamerikas und der Karibik beheimatet. Er kommt auch in Brasilien, Indien und in Teilen Afrikas vor. Häufig ist er an Straßenrändern und auf Wiesen anzutreffen. In Europa wird der Stachelmohn als Zierpflanze angebaut.


Geschichte
Der Stachelmohn wurde schon von den Inkas als Heil- und Ritualpflanze genutzt.

Für die Azteken war er eine Nahrung der Toten und wurde den Gräbern beigelegt.

In Europa wurde der Stachelmohn bereits im 16.Jahrhundert eingeführt und medizinisch genutzt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde von chinesischen Einwanderern in Mexico aus dem Stachelmohn ein Opiumersatz gewonnen.


Drogen und Inhaltsstoffe
Die ganze Pflanze aber besonders der Milchsaft enthalten verschiedene Alkaloide wie Allocryptonin, Argemonin, Argonin, Berberin, Chelerythin, Coptisin, Dihydrosanguinarin, Fumarin, Macleyinn, Norargemonin und Sanguinarin.

Die Samen enthalten ausserdem noch verschiedene Triglyceride aus Linol-, Myristin- und Palmitinsäueestern.. Aus den Samen wird das Stachelmohnöl oder auch Argemonöl (Oleum Argemonis) hergestellt.

Der getrocknete Milchsaft wird auch Chicalote-Opium genannt.


Eigenschaften und Wirkungen
Die Wirkung ist aphrodisierend, entspannend, euphorisierend und leicht schmerzstillend.

Die Samen sollen eine leicht halluzinogen Wirkung haben.

Der Milchsaft des Stachelmohnes kann auf der Haut Reizungen verursachen.


Verwendung
Volksmedizinisch wird der Stachelmohn bei Asthma, Augen- und Nierenbeschwerden verwendet. Ausserdem als Brech-, Beruhigungs- und Schlafmittel.

Der Stachelmohn wird in Mexico als Cannabis-Ersatz und als Aphrodisiakum verwendet.

In Paraguay wird aus den Wurzeln und Mate Blätterm ein stimulierender Tee bereitet.

Er is auch Bestandteil von Räuchermischungen.


Zubereitung
Aus dem getrockneten Kraut kann ein Tee bereitet werden.

Die getrochnete Pflanze kann geraucht werden.

Aus der getrockneten Pflanze kann ein wässriges Extrakt gewonnen werden. Dieses kann dann eingedickt werden um die Wirkstoffe anzureichern.

Der Stachelmohn ist auch sehr gut zur Anwendung mit einem Vaporizer geeignet.


Kultivierung
Der Stachelmohn lässt sich einfach aus Samen ziehen. Er bevorzugt sandige Böden und benötigt viel Sonne und ein warmes Klima.

Zur Ernte kann die gesamte Pflanze getrocknet werden. Oder die unreifen Kapseln werden angeritzt und der austretende Milchsaft wird gesammelt.


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