Der bis zu 30 m hohe Niaoulibaum hat eine cremefarbene bis graue papierartige Rinde. Seine eliptischen Blätter werden ca. 10cm lang und 5 cm breit.
Die Blüten sind zu meißt cremefarben bis grünlich. Manchmal aber auch rosa bis rot. Die Form der Blüten erinnert an eine Flaschenbürste. Daraus entwickeln sich die Kapselfrüchte.
Vorkommen
In Australien und tropischen Regionen Süd-Ost-Asiens.
Geschichte
Drogen und Inhaltsstoffe
Aus den Blättern und Zweigspitzen wird durch Wasserdampfdestillation ein ätherisches Öl gewonnen. Es wird Niaouliöl, Niauliöl oder Niauli aetheroleum genannt. Als Hauptbestandteile enthält es Cineol, Linalool, Nerolidol und Viridiflorol. Die Anteile dieser Komponenten können je nach Chemotyp stark varieren. Desweiteren enthält das Öl Benzaldehyd, Limonen, Pinen und Terpineol.
Eigenschaften und Wirkungen
Das Niaouliöl wirkt allgemein anregend,antibakteriell, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, fiebersenkend, hustenstillend, schleimlösend und wundheilend.
Das enthaltende Cineol kann die Wirkung von eingenommenen Medikamenten abschwächen oder deren Wirkung verkürzen.
Verwendung
Das Öl wird bei Katarrhen der oberen Luftwege und bei Infektionen im HNO-Bereich und bei vielen anderen Entzündungen genutzt. Äußerlich wird es bei rheumatischen Beschwerden Hautentzündungen, Hämorrhoiden, Herpes und zur Wundheilung verwendet.
Das Öl wird auch zur Parfüm- und Kosmetikherstellung verwendet.
Als Aromastoff in der Lebensmittelherstellung.
Zubereitung
Als Nasentropfen löst man 2-5 % in einem Pflanzenöl.
Zur äusserlichen Anwendung löst man 10-30 % in eienm Pflanzenöl.
Kultivierung
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