Myrte

Myrtus communis

Trivialname: Myrte
Botanischer Name: Myrtus communis
Familie: Myrtaceae - Myrtengewächse
   
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Namen und Synonyme
Myrte, Brautmyrte, Echte Myrte

Botanisch: Myrtus communis. Der Name Myrtus leitet sich von dem griechischen Wort myron für "Balsam oder wohlriechender Saft" ab.

Englisch: Myrtle, True myrtle


Beschreibung
Die Myrte ist ein immergrüner bis 3m hoher Strauch mit kleinen spitz zulaufenden, lederigen dunkelgrünen Blättern.

Von Mai bis Juli bilden sich weiße sternförmige Blüten. Aus ihnen entwickeln sich dann essbare erbsengroße violett schwarze Beerenfrüchte.


Vorkommen
Die Heimat der Myrte ist das Mittelmeergebiet.


Geschichte
Die Myrte hat große Bedeutung in der Mythologie verschiedener Völker. So soll bereits Adam bei der Vertreibung aus dem Paradies einen Myrtenzweig zur Erinnerung mitgenommen haben. Die Myrte galt schon in der Antike als Symbol der Schönheit, Jugend und der Jungfräulichkeit. Deshalb wurde auch ein Myrtenkranz auf Hochzeiten getragen.

Auch ist sie der der griechischen Liebesgöttin Aphrodite und der römischen Liebesgöttin Venus geweiht.

Die medizinsche Verwendung ist seit der Antike überliefert.


Drogen und Inhaltsstoffe
Von der Myrte werden folgende Drogen gewonnen:

1. Die getrockneten Blätter: Myrtenblätter oder wissentschaftlich Myrti folium (früher Folia myrti). Die Blätter enthalten ätherisches Öl, Gerbstoffe, Flavonoide und Phloroglucinderivate wie Myrtucommulon.

2. Das ätherische Öl das durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Zweigspitzen gewonnen wird: Myrtus communis Blätteröl oder Myrti aetheroleum. Es enthält als Hauptbestandteile Cineol und Pinen. Ausserdem Limonen, Myrtenylacetat und Myrtenol.


Eigenschaften und Wirkungen
Die Myrte wirkt antiseptisch, anregend, hustenstillend und allgemein stärkend.

Bei Überdosierung kann Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.


Verwendung
n der Volksheilkunde wird die Myrte bei Atemwegserkrankungen, Blasenleiden und Prostatabeschwerden angewendet. Äußerlich bei Akne, Hämorrhoiden und Zahnfleischentzündungen.

In der Küche werden die Myrtenblätter ähnlich wie Lorbeer zum Aromatisieren vor allen von Fleischgerichten mitgekocht. Das Aroma liegt zwischen Lorbeer und Rosmarin.

Sie dient auch zur Aromatisierung von Kräuterlikören und Schnäpsen.

Das Ätherische Öl wird zur Parfümherstellung verwendet.


Zubereitung


Kultivierung
Die Myrte läßt sich gut aus Stecklingen vermehren. Sie bevorzugt einen trockenen, neutralen bis alkalischen Boden in sonniger Lage.


Ausgesuchte Info Links
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Info-Links:
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MYRTUS-COMMUNIS.DE
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HENRIETTES HERBAL HOMEPAGE
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Einzelhandel:
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Großhandel:
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