Botanisch: Eschscholzia californica, Eschscholtzia mexicana Der Name Eschscholzia leitet sich von dem Chirugen Eschscholtz (1793- 1831) ab.
English: Californian Poppy
Beschreibung
Der Goldmohn ist eine einjährige Pflanze die eine Höhe von ungefähr 30-60 cm erreicht. Er hat blaugrüne gefiederte Blätter.
Er bildet zwischen Juni bis Oktober gelborange Blüten aus denen sich gerippte Samenkapseln entwickeln.
Vorkommen
Der Goldmohn ist in Kalifornien und Mexiko beheimatet. Er wird aber auch weltweit als Zierpflanze angebaut.
Geschichte
Der Goldmohn wird seit prähistorischer Zeit von den Indianern als Heil- und Rauschmittel verwendet.
Er ist die Wappenblume von Kalifornien.
Seit den 60 er Jahren zählt der Goldmohn zu den "Legal Highs".
Drogen und Inhaltsstoffe
Das Goldmohnkraut enthält Alkaloide wie Californidin, Protopin, Escholzin und Allocryptopin. Ausserdem enthält es geringe Mengen an Aporphin-Alkaloiden, Xanthophylle und Flavonoide.
Eigenschaften und Wirkungen
Das Goldmohnkraut schmeckt bitter und ist schmerzlindernd, euphorisierend, angstlösend, beruhigend und schwach narkotisierend.
Ausserdem ist Goldmohn harn- und schweißtreibend.
Verwendung
Der Goldmohn wird in der Volksheilkunde gegen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Angstzuständen verwendet. Von den Indianern wird er zur Behandlung von Zahnschmerzen genutzt. In Nordmexico wird es als Ersatz für Opium medizinisch eingesetzt.
Es ist in verschiedenen Fertigarzneipräparaten enthalten.
Goldmohnkraut wird als Ersatz für Marihuana geraucht.
Zubereitung
Das Goldmohnkraut kann pur geraucht werden wobei aber nur wenig Wirkung zu verspüren ist.
Für eine berauschende Wirkung kann ein Tee aus 25g Goldmohnkraut auf ein viertel Liter Wasser bereitet werden.
Am wirksamsten ist das Einlegen in hochprozentigem Alkohol.
Das frische Kraut und die Frucht können auch ausgekaut werden.
Eine weitere Einahme innerhalb der nähsten 24 Stunden scheint unwirksam zu sein.
Kultivierung
Die Aussaat sollte im Frühjahr bis Frühsommer erfolgen. Der Goldmohn ist sehr keimfreudig und liebt eine sonnige Lage.
Das Umpflanzen / Umtopfen von nicht sehr jungen Pflanzen ist schwierig.
Geerntet wird die ganze Pflanze außer der Wurzel zur Blütezeit.
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